Junge Ortsgemeinde

In der ehemals nahezu vollständig von der Landwirtschaft geprägten Gemeinde sind heute nur noch vier landwirtschaftliche Betriebe tätig (davon zwei als Haupterwerbsbetriebe). Heute sind fast alle Berufstätige außerhalb der Region beschäftigt, Gierschnach hat neben der landwirtschaftlichen Prägung daher (wie auf den Luftbildaufnahmen zu erkennen) eher den Charakter einer „Wohngemeinde“. Im Jahre 2005 betrug der Anteil der unter 20-Jährigen 30,9% und der über 60-Jährigen 16,2%. Im Vergleich zur Altersstruktur der Verbandsgemeinde Maifeld (unter 20-Jährige 19,7%, über 60-Jährige 24,7 %) ist Gierschnach damit eine äußerst „jung gebliebene“ Gemeinde. Betrug der Bevölkerungszuwachs der Verbandsgemeinde im Zeitraum 1965 bis 2005 145% so waren es in Gierschnach knapp 300% (meist junge Familien).

Für Kinder ab einem Jahr unterhält Gierschnach zusammen mit der Nachbargemeinde Kalt die Kindertagesstätte „Wichtelwald“ mit zwei Kindergartengruppen. Die Schulkinder besuchen z.B. die benachbarte Cusanusschule im 3 Km entfernten Münstermaifeld als Grund und Hauptschule. Ferner in den Regionale-Schulen, Realschulen der Region oder im unmittelbar ebenfalls benachbarten Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied in Vereinen. Erwähnt sei hier die Frauengemeinschaft mit ihren Veranstaltungen insbesondere für ältere Mitbürger. Die über die Region hinaus bekannten Sportkegler mit Kegelbahnanlage im Bürgerhaus, der Junggesellenverein Gierschnach und die Metternich-Gierschnacher Theatergruppe „Lampenfieber“. Aber auch die Bürgerinnen und Bürgern, unseres Ortes, die keinem Verein angeschlossen sind, beteiligen sich immer wieder gerne bei den Arbeiten für die Allgemeinheit, wie z.B. bei Reinigungsaktionen oder als Kirmeshelfer.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank vom Ortsbürgermeister,

Manfred Görgen.